Laut DGUV 305-002 (Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr) muss die bei Feuerwehren im Einsatz befindliche Flammschutzbekleidung alle 12 Monate einer Überprüfung durch einen Sachkundigen unterzogen werden. Grundsätzlich hat jeder Anwender vor jeder Benutzung seine PSA auf Vollständigkeit und Unversehrtheit zu prüfen und Beschädigungen seinem Vorgesetzten aufzuzeigen.

Doch bei der Pflege der Flammschutzkleidung kann viel falsch laufen, was unterm Strich viel unnötiges Geld kostet und unnötigen Verschleiß verursacht.

Sind die Mitarbeiter von B-Dienst Sachkundige Personen im Sinne der BetrSichV?

Wir haben zahlreiche Schulungen und Seminare bei Instituten und Herstellern von PSA besucht, erheben jedoch keinen Anspruch darauf, sachkundige Person zur Prüfungen von Schutzkleidung nach EN469 im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung zu sein. Der Grund: Die Definition eines Sachkundigen in der DGUV 305-002 lässt ungeklärt, welche Voraussetzungen hierfür genau erfüllt sein müssen.

Welche Ausbildung haben die Mitarbeiter von B-Dienst?

Unsere Mitarbeiter haben verschiedene Fortbildungsveranstaltungen von Konfektionären und Stoffherstellern besucht und wissen um den Aufbau von Schutzkleidung sowie um die Vor- und Nachteile der einzelnen Lagenaufbauten bescheid.

Was prüft B-Dienst?

Es gibt zwei verschiedene Prüfverfahren, die wir standardisiert anbieten. Darüber hinaus kann jedoch auch eine kundenspezifische Prüfung mit Sonderwünschen durchgeführt werden.

  • Prüfung EN469 Standard: Äußere Zustandsprüfung der Schutzkleidung. Oberstoff, Nähte, Taschen und Klettbänder. Innere Inspektion der Innenlagen/ Membrane als Stichproben- oder Quotenprüfung oder als Regelprüfung bei Inspektionsöffnung(en) nach Absprache. Dokumentation.
  • Prüfung EN469 Erweitert: Äußere Zustandsprüfung der Schutzkleidung. Oberstoff, Nähte, Taschen und Klettbänder. Inspektion des Innenaufbaus*. Bewertung des Rückstrahlverhaltens der Reflexstreifen. Generelle Zustandsbeschreibung der Schutzkleidung. Dokumentation.

In beiden Fällen wird eine Dokumentation der Kleidung angefertigt. Gefundene Mängel werden markiert und im Prüfprotokoll vermerkt. Wir klassifizieren vier Arten der Beschädigungen:

  • Beschädigungen die zur sofortigen Ausmusterung führen
  • Beschädigungen die sofort repariert werden müssen
  • Beschädigungen die repariert werden müssen (nicht sicherheitsrelevante Fehler)
  • Sonstiges Fälle: Klärung mit dem Hersteller der Bekleidung

*Sofern durch Inspektionsöffnung möglich, ansonsten Quoten- oder Stichprobenprüfung (nach Absprache).

Kosten

Die Höhe der Kosten hängt von der gewählten Prüfvariante und der Anzahl der Bekleidungen ab. Bitte nehmen Sie über das Kontaktformular am Ende der Seite mit uns Kontakt auf und lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot unterbreiten.

Vorbereitung zur Prüfung

Jede Prüfung von Schutzkleidung verlangt ein wenig Vorbereitung, um einen zügigen Arbeitsablauf zu gewährleisten. Hierfür eine kurze Checkliste:

  • Bitte teilen Sie uns ihre(n) verwendeten Hersteller und Modell(e) mit, damit wir ggf. herstellerspezifische Prüfungen berücksichtigen können.
  • Die zu prüfende Kleidung sollte frei von Kontamination sein, zugänglich und vollständig zur Prüfung bereitstehen.
  • Bitte entfernen Sie persönliche Gegenstände aus der Kleidung, die unseren Prüfer verletzen könnten (Messer, Multitools, etc.) oder die privat sind.
  • Wenn Sie ein Bekleidungssystem mit IRS (Integrierter Rettungsschlaufe) verwenden, prüfen wir derzeit nicht das Gurtsystem, sondern lediglich die Jacke. Ggf. muss die IRS für die Kleidungsprüfung entfernt werden.

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